
Bloom & Wild x The Female Company
Gemeinsam mit The Female Company möchten wir dieses Jahr zum Muttertag auf das Thema Gender Care Gap und Mental Load aufmerksam machen. Denn was oft unbemerkt bleibt, ist der unterschiedliche Zeitaufwand, den Mütter oder Mutterfiguren für unbezahlte Sorgearbeit aufbringen. Diese Tätigkeiten umfassen Dinge wie sämtliche Arbeiten im Haushalt und Garten, die Pflege und Betreuung von Kindern und vieles mehr. Wir möchten diese unschätzbare Leistung in den Mittelpunkt stellen und ihr die Anerkennung schenken, die sie verdient. Deshalb haben wir eine simulierte Stellenanzeige erstellt, die deutlich macht, wie viel zusätzliche, meist unbeachtete Arbeit Mutterfiguren im Regelfall tagtäglich leisten und das oftmals ohne jegliche Kompensation oder Anerkennung. So auf einen Blick sieht das nach ganz schön viel Arbeit aus, oder?
Um dir dabei zu helfen, diesen Heldinnen des Alltags deine unendliche Dankbarkeit zu zeigen, haben The Female Company und Bloom & Wild speziell zum Muttertag ein ganz besonderes Geschenk zusammengestellt, das als Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung bestimmt ist, um all die großartigen Mutterfiguren in unserem Leben zu feiern und ihnen zu zeigen, wie sehr wir sie schätzen.

Zwei Marken, eine Mission
The Female Company ist für diesen Anlass der ideale Kollaborationspartner für uns, da das Team von The Female Company es sich zum Ziel gemacht hat, Tabus zu brechen, Frauen zu stärken und zu inspirieren. Gemeinsam möchten wir auf die Care-Arbeit, die Mutterfiguren Tag für Tag leisten, aufmerksam machen.

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit The Female Company, denn als B Corp ist es uns ein besonderes Anliegen, soziale Themen wie Gleichberechtigung zu fördern und uns aktiv dafür einzusetzen. Wie wir ist auch The Female Company ein Unternehmen, das sich wirklich um andere sorgt und sich lautstark für Frauenrechte einsetzt. Deshalb sind sie ein großartiger Kollaborationspartner für uns.“
Stephanie Amann, Country Director Germany & Austria at Bloom & Wild
Schenke den Mutterfiguren in deinem Leben ein Zeichen deiner Anerkennung und tu gleichzeitig was Gutes. Unser ausgewählter Charity-Partner, der Deutsche Frauenring e.V. (DFR), engagiert sich für Chancengleichheit und gleichwertige Anerkennung von Frauen und Männern in Beruf und Familie, Gesellschaft, Politik, Wirtschaft und Kultur und vertritt seit 1949 die Interessen von Frauen in allen Bereichen des öffentlichen Lebens. Er ist unabhängig, überparteilich, überkonfessionell und als gesellschaftspolitischer Frauenverband in Deutschland bundesweit, in internationalen Frauenverbänden und auch in der Entwicklungszusammenarbeit aktiv. Der DFR vertritt seine Positionen durch Öffentlichkeitsarbeit, Bildungsveranstaltungen und politische Interessenvertretung. Durch seine vielfältige aktive Mitarbeit in Verbänden, Netzwerken und Bündnissen, unterstützt der DFR dabei, feministische Anliegen gebündelt in die Politik zu tragen und voranzutreiben.
Das Ziel des DFR ist die faktische Gleichstellung der Geschlechter. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Abbau negativer Folgen und Hindernisse, die sich durch die ungleiche Verteilung von Care Arbeit und dem Mental Load bei der Fürsorge für andere Menschen ergeben. Der DFR setzt sich aktiv dafür ein, dass Rollenstereotype aufgebrochen werden, Care Arbeit gesellschaftlich und ökonomisch angemessen wertgeschätzt und honoriert wird und die Lohnlücke zwischen Frauen und Männern sowie die daraus resultierende Altersarmut von Frauen überwunden werden.
Zuletzt hat der DFR z.B. im Rahmen eines eigenen Online-Seminars und beim diesjährigen Equal Care Day-Festival auf die Folgen der Doppelbelastung von Care-Arbeit und Erwerbstätigkeit aufmerksam gemacht.
Unter deutscher-frauenring.de kannst du mehr über den Deutschen Frauenring erfahren.
Hintergrundinfo zur Gender Care Gap
In Deutschland gibt es verschiedene messbare Faktoren, die den aktuellen Stand der Gleichstellung zwischen Frauen und Männern anzeigen. Der bereits geläufige Gender Pay Gap verdeutlicht die Lohnlücke zwischen beiden Geschlechtern. Zudem wird beim Thema Gleichstellung mittlerweile auch der Gender Care Gap ermittelt, um ein ganzheitlicheres Gesamtbild zu schaffen. Dieser Indikator basiert auf Daten des Statistischen Bundesamtes.
Frauen leisten aktuell mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer
Der Gender Care Gap beträgt aktuell 44,3 Prozent. Das bedeutet, Frauen verwenden durchschnittlich täglich 44,3 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Umgerechnet sind das 79 Minuten Unterschied pro Tag. So verbringen Männer pro Woche knapp 21 Stunden und Frauen knapp 30 Stunden mit unbezahlter Sorgearbeit.
Wirtschaftliche Nachteile als Konsequenz
Der Gender Care Gap zeigt: Frauen arbeiten mehr als Männer, wenn die bezahlte und unbezahlte Arbeit zusammen betrachtet wird. Dabei bringen sie deutlich mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit wie Kinderbetreuung, Pflege oder Haushalt auf - Zeit, die ihnen für Erwerbsarbeit fehlt.
Für Frauen ergeben sich dadurch wirtschaftliche Nachteile in Bezug auf ihre Entlohnung, ihre beruflichen Chancen, ihre ökonomische Eigenständigkeit und letztlich auch auf ihre Alterssicherung.
*Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/gleichstellung/gender-care-gap


