Winterblumen – prachtvolle Blüten in der Winterzeit!
Bunte Gärten mit blühenden, duftenden Blumen sind ein Markenzeichen des Sommers – viele der beliebtesten Sommerblüher schätzen die warme Jahreszeit und zeigen sich in den sonnigen Monaten von ihrer schönsten Seite. Blumen, die hingegen zu Beginn oder am Ende des Winters ihre Blüten präsentieren, tragen den Namen Winterblumen. Diese speziellen Blumen entdeckt man sowohl im Garten als auch auf so manch einer Fensterbank – oder in winterlichen Blumensträußen. So verzieren die Winterblüher wie Christrosen die dunkle, kalte Jahreszeit mit hübschen Blüten in leuchtenden Farben. Doch Vorsicht: Nicht jede Winterblume ist auch winterhart! Einige eignen sich nur als Blütenpracht in den eigenen vier Wänden, andere hingegen lassen sich von leichten Minustemperaturen nicht abhalten und blühen selbst bei eisiger Kälte.

Blumen, die im Winter blühen? Was Winterblumen besonders macht
Wieso gibt es überhaupt Blumen und Pflanzen, die selbst im Winter blühen? Erfolgt die natürliche Bestäubung durch den Wind, ist die Jahreszeit nebensächlich. Die windigen Tage im Winter und die laublosen, kahlen Äste begünstigen den Pollenflug manchmal sogar. Aber auch von Insekten bestäubte Pflanzen gehören zu den Winterblumen: Diese profitieren von der geringen Konkurrenz. Sie müssen die Insekten nicht aufwendig durch Farbe und Duft auf sich aufmerksam machen und sparen zusätzlich Energie. Dabei sind jegliche Arten von Besuchern erwünscht: Winterblüher lassen sich von Bienen, Hummeln, Käfern und anderen fliegenden Insekten bestäuben. So freuen sich die fleißigen Bestäuber und Blumenbegeisterte gleichermaßen!
Für eine farbenprächtige Aussicht im Winter: Blumen für Balkon und Garten
Sie möchten Ihren Außenbereich auch im Winter in einem prachtvollen Blütenmeer erleben? Dann sollten Sie darauf achten, dass Ihre Blümchen auf dem Balkon, der Terrasse oder dem Garten sowohl Winterblüher als auch winterhart sind. Denn andernfalls müssen die blühenden Farbtupfer spätestens vor dem ersten Frost ins warme Hausinnere ziehen. Folgende Winterblumen sind winterhart und demnach das perfekte, farbenfrohe Highlight für Ihren Balkonkasten oder dem Kübel auf der Terrasse:
Christrose (Heleborus niger):
Die Christrose, wie auch ihre Schwestern Schneerose und Lenzrose, ist vor allem im Garten ein strahlendes Highlight – doch auch auf dem Balkon sorgt sie für Aufsehen! Zwischen September und Februar zeigt Sie ihre meist leuchtend weißen Blüten. Auch in einer Vase gilt die Christrose als Blickfang und lässt sich aufgrund ihrer eleganten Schlichtheit hervorragend mit jeglichen anderen Blumen kombinieren. In Ihrem Winterstrauß machen sich Christrosen auch hervorragend mit immergrünen Gräsern oder diversen Zapfen und Beeren.
Immergrüner Spindelstrauch:
Passend für größere Pflanzenkübel, aber auch hervorragend geeignet als Bodendecker oder Kletterpflanze: Der immergrüne Spindelstrauch ist zwar kein typischer Winterblüher, aber dennoch ein Pflanzenhighlight für das ganze Jahr! Grün oder auch gelbgrün durchwintern die Blätter des Strauchs die kalte Jahreszeit und verzieren so sowohl Terrasse als auch Balkon, Garten oder auch die Hauswand.
Winterharte Erika (Erica darleyensis):
Die winterharte Erika gehört zur Familie des Heidekrauts und ist – wie der Name schon sagt – auch mit Minustemperaturen im Winter zufrieden. In verschiedenen Rot- und Weißtönen, aber auch gemischtfarbig blüht diese Winterpflanze sehr üppig und verschönert so jeden Blumenkasten in der Winterzeit!
Stiefmütterchen und Hornveilchen (Viola):
Beide Winterblüher gehören zur Gattung der Veilchen und sehen sich deshalb auch sehr ähnlich. Hornveilchen besitzen zwar eine kleinere Blüte, sind aber weniger kälte- und witterungsempfindlich als Stiefmütterchen. So bietet jede Art seine eigenen Vorteile. Im Sommer ausgesät, blühen Stiefmütterchen und Hornveilchen auch im Oktober und November. Bei milder Witterung können beide Winterpflanzen sogar die gesamte Jahreszeit hindurch blühen.
Die Top 6 der Winterblumen: Blumen, die im Winter blühen
Wer weder im Sommer noch im Winter von hinreißend blühenden Blumen genug bekommt, bestückt seine Wohnung, den Garten oder den Balkon am besten sowohl mit Sommerblühern als auch Winterblumen. Neben Schneeglöckchen oder auch Winterjasmin, die bekannt dafür sind, auch bei eisigen Temperaturen für Farbe zu sorgen, gibt es noch viele weitere Winterblumen, die dem Winter Leben einhauchen. Diese sind allerdings nicht unbedingt winterhart. In der dunklen Jahreszeit erstrahlen folgende Winterblüher in voller Pracht:
Amaryllis:
Imposant und majestätisch blüht die Amaryllis am Ende des Jahres auf. Sie zeigt sich besonders zu Weihnachten von ihrer schönsten Seite und ist deshalb der absolute Klassiker in der besinnlichsten Zeit des Jahres. Sowohl im Topf als auch in der Vase als Schnittblume macht sie eine hervorragende Figur! Wer auch draußen den Anblick einer Amaryllis genießen möchte, pflanzt sie am besten in einen transportablen Kübel – denn bei Minusgraden sollte diese Winterblume lieber den Weg ins kuschelige Warme finden.
Flamingoblume:
Leuchtende Blätter und strahlende Blüten, die das Grau der dunklen Jahreszeit vertreiben – mit einer Flamingoblume kommen Sie bunt durch den Winter. Die aus den Tropen stammende Blume verzückt Pflanzenfreunde mit ihren leuchtend grünen Blättern und den meist quietschroten Blüten. Diese zeigt sie vorwiegend zwischen Februar und Mai und läutet so den kommenden Frühling ein. Sie genießt im Winter Temperaturen von 16 bis 18 Grad Celsius und findet deshalb am besten in der Wohnung einen Platz.
Gerbera:
Die Gerbera ist ein wahrer Alleskönner und liebt die verschiedensten Plätze: im Blumentopf auf der Fensterbank, in einem schicken Schnittblumenbouquet oder bei leichten Minusgraden im Garten oder im Balkonkasten. Im Garten blüht die Gute-Laune-Pflanze von Mai bis September, in der Wohnung kann sie sogar das gesamte Jahr über für einen farbigen Touch sorgen.
Freesie:
Süß duftend und in fast jeder Farbe erhältlich, sind Freesien ein beliebtes Dekorationshighlight – im Topf oder auch in der Vase. Die Blüten am Ende der blattlosen Stängel stehen in voller Pracht, wenn sich der Sommer dem Ende neigt. Bei Freesien, die als Zimmerpflanze Ihr Zuhause schmücken, lässt sich dies aber durch den Zeitpunkt des Pflanzens beeinflussen. So können Sie sich auch in den kalten Wintermonaten über eine herrlich duftende und bunt blühende Freesie freuen.
Kalla:
Im Sommer ruht sie, im Winter blüht sie auf: Kalla ist mittlerweile nicht nur als bezaubernde Schnittblume beliebt, sondern ebenso als Zimmerpflanze. Edle Blüten zeigen sich in den ersten Monaten des Jahres – manchmal sogar bis in den Mai hinein! Im Garten sollte dieser Frühblüher allerdings nicht überwintern. Kallas sind nur sehr bedingt winterfest und reagieren empfindlich auf Frost.
Orchidee:
Das Ende des Winters naht und somit auch die Blütezeit der Orchidee: Die beeindruckenden Blüten entfalten sich meist im Frühjahr zwischen Februar und Mai, bevor dann die Wachstumsphase der Blume beginnt. Wer auch draußen farbenfrohe Akzente setzen möchte, entscheidet sich für die Frauenschuh-Orchidee: Diese Winterpflanze ist besonders pflegeleicht und zudem winterhart und damit die perfekte Wahl für den Garten oder als Kübelpflanze auf dem Balkon!
Schnittblumen im Winter: die schönsten Wintersträuße für dein Zuhause oder zum Verschenken
Neben Topf- und Balkonpflanzen bringen auch herrliche Winterblumensträuße Farbe in dein Zuhause. Die schönsten Blumensträuße kombinieren elegante Blüten mit grünen, schlichten Highlights wie Eukalyptus oder Sterndolde, sodass ein wahrer Wintertraum entsteht. Farbliche Akzente setzen im Winter vor allem tiefrote Rosen, die perfekt mit eleganten, weißen Tulpen sowie verspielten Weidekätzchen kombiniert werden können. Auch mit einer faszinierend blühenden Amaryllis oder pastellfarbenen Chrysanthemen wird jeder Blumenstrauß im Winter zum hinreißenden Blickfang.
Entdecke bei Bloom & Wild Christmas in a box: Dieser Winterblumenstrauß bringt das Weihnachtsgefühl voller Wärme und Geborgenheit mit seinen einzigartigen Blüten direkt zu dir nach Hause. Highlights dieses Winterstraußes sind edle Naomi-Rosen sowie Kiefernzapfen und weihnachtliche Tannenzweige. Wer es etwas schlichter mag, entscheidet sich für die Winterwiese: Wachsblumen und Eukalyptus sowie Rutenhirse und Becherfarn sorgen für ein perfekt abgestimmtes Farbspiel. Für noch mehr Individualität gibt es diesen Winterstrauß in der Kreativbox – so können die Beschenkten ihrer kreativen Ader beim Arrangieren des Blumenbouquets freien Lauf lassen! Die bezaubernden Winterblumensträuße von Bloom & Wild für die Adventszeit einfach per Post versenden und bei den Liebsten für Freude sorgen!
Frischer Blumenstrauß im Winter: Tipps für die perfekte Pflege
Damit du dich viele Tage an den blühenden Blumenhighlights in deiner Vase erfreuen kannst, hilft der ein oder andere Tipp zur Pflege. Bevor du beispielsweise Rosen ins Wasser stellst, entferne die Schutzblätter. Der nächste Schritt: Die Stielenden deiner sorgfältig ausgewählten Blumen sind bei der Ankunft trocken und werden deshalb diagonal angeschnitten und um rund 3 bis 5 Zentimeter gekürzt. Dabei entfernst du auch gleich die Blätter, die sich unterhalb der Wasseroberfläche in der Vase sammeln können, da diese sonst das Wasser verschmutzen und die Haltbarkeit beeinflussen.
Neben den allgemeinen Hinweisen zur Pflege ist es im Winter zudem ratsam, Flure und Fenster bei der Standortwahl zu vermeiden, damit die Blumen nicht der Zugluft und Heizungswärme ausgesetzt werden. Wenn du nun einen geeigneten und geschützten Platz für deinen Winterstrauß gefunden hast, wechsle regelmäßig das Wasser und säubere zwischendurch die Vase – so hast du lange Freude mit deinem Winterblumenstrauß!
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